Synonym für kindliche Arbeitskräfte in der Landwirtschaft
Region im süd. Bayern u. angrenzenden Würtenberg
Phänomen v.a. des 19. Jhdt's : Kinder aus Tirol u. Vorarlber wurden über den Sommer als Arbeitskräfte ins "Schwabenland" verdingt
-Armt
-hohe Fertilität, keine Verhütungsmittel
-landw. Produktion geringer als heute
-In Vlbg Realteilung-> Höfe immer kleiner-> konnte kaum mehr davon leben.
-Im Schwabenland Hof nur an einen vererbt-> Höfe größer
-Kinderarbeit normal; keim romantisches Verständnis von Kindheit
6-14
Im Durchschnitt: 10/11
März - Oktober
Tiroler: über Arlberg, Flussläufen gefolgt (Bregenzer Ach, Rhein)
Ab 1872: Stück mit Eisenbahn, später Arlbergtunnel, Dampfschiffe
abhängig von Alter, Geschlecht, individueller Verfassung
Jungs: Hütebuben
Mädchen: Kindesmagd
Alles war möglich: beste Behandlung und Adoption bis Schlimmstbehandlung und Missbrauch
Ursprünglich zu Fuß, später Eißenbahn/Omnibusse
Um 1890bereits standartisierte Arbeitsverträge und teilweise "Arbeitsinspektorat" durch Pfarrer/Kaplan
durch Pfarrer/Kaplan
Fragen: Kirche? Genung essen?
Kath. Pfarren zu kath. Bauern; Evang. zu evan.
Kindermarkt in Ravensburg (März)
Wer Kreidstrich auf Mantel hatte war sogenannter "Saubauer"
Als Bayern u. Würtenberg Schulpflicht auch für Schwabenkinder einführen, wird Modell zunehmend unattraktiv; trotzdem bis Beginn 2. Weltkrieg noch Schwabenkinder
Idealfall:
-Kost und Logis
-Kleidung + Schuhe
-Geld
Häufig nur abgetragene Sachen und kein Geld
