Utilisateur
metabolisches Alter (biologisches Alter)
chronologisches Alter
Säugling 0-1
Kleinkind 1-3
Vorschulalter 3-6/7
frühes Schulkindalter 6/7-10
spätes Schulkindalter 10 bis eintritt in die Pubertät
- wachstum
- Schlaf- und Wach-Rhythmus
- essverhalten
- bewegungsentwicklungen
- frühe entwicklung der Wahrnehmung
- bindungsentwicklung
- frühe emotionsregulation
- beidseitiges abhüpfen von einer untersten Treppenstufen
- buch- oder Katalogseiten werden einzeln sorgfältig umgeblättert
- 3-bis 5 wortsätze
- malen und kritzeln
- gemeinsame spiele für mindestens 20-30 min
- kind kann für einige stunden bei ihm bekannte personen auch außerhalb seines zuhause ohne Bezugspersonen
- pubertärer Wachstumsspurt und sexuelle Reife
- verschiebung derSchlafphase
- abstraktes, analytisches Denkvermögen
- ausreifung der selbstregulation
- drang nach intensiven emotionen
- bewusstwerdung der eigenen Identität
bis zu 5 jahre
Den Abschnitt mit dem höchsten Größenwachstum während der Pubertät.
mädchen mit etwa 12
jungen mit knapp 14
- einschätzung des biologischen Alters aufgrund der entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale
- Bestimmung des Knochenalters
wenn ein Kind vor der vollendeten 37. SSW geboren wird. vor dem 259 tag der Schwangerschaft
Extrem frühgeboren: <28+0 SSW
sehr frühgeboren: 28+0 bis <32+0 SSW
Mäßig bis spät frühgeboren: 32+0 bis < 37+0 SSW
- vorangegangene frühgeburt
- bluthochdruck
- mehrlingsschwangerschaften
- gebärmutter- oder plazenta-probleme
- Infektionen (z.b.Harnwegsinfektionen)
- atemprobleme (z.b. atemnotsyndrom)
- kardiovaskuläre besonderheiten
- neurologische entwicklungsverzögerungen
- stoffwechselerkrankungen
- neugeborenen ikterus
- störungen der temperaturregulation
es sind standardisierte vorsorgeuntersuchungen für kinder und juugendliche und dienen der frühzeitigen Erkennung von Entwicklungsauffälligkeiten, erkrankungen und risikofaktoren. Sie begleiten kinder von der Geburt bis ins jugendalter und ermöglichen eine kontinuierliche Beurteilung von körperlicher, motorischer, geistiger und sozial-emotionaler entwicklung.
U1: unmittelbar nach der Geburt: erkennen von lebensbedrohlichen Komplikationen, fehlbildungen, kontrolle von Atmung, herzschlag, hautfarbe und reifezeichen
U2: 3-10 Lebenstag: erkennen von angeborenen Erkrankungen und wesentlichen gesundheitsrisiken, vermeidung von Komplikationen, eingehende untersuchungen von organgen, sinnesorganen und reflexen
U3: 4-5 Lebenswoche: prüfung der altersgemäßen entwicklung der Reflexe, der Motorik des Gewichts und der Reaktionen, abfrage des trink-, verdauungs- und schlafverhaltens, Untersuchung der Hüftgelenke auf Hüftgelenksdysplasie und -luxation
Als numerische Chromosomenaberration bezeichnet man das vorhandensein überzähliger oder unterzähliger Chromosomen im Chromosomensatz. z.B. Monosomie
Bei der strukturellen Chromosomenaberration kommt es zu einer Veränderung des Chromosomenaufbaus. z.B. Fragiles-X-syndrom
Agenesie: ein Gewebe oder Organ ist garnicht angelegt
Aplasie: das angelegte Gewebe oder Organ entwickelt sich trotz vorhandener Anlage nicht
Hypoplasie: ein angelegtes Gewebe oder Organ entwickelt sich nur unzureichend
Das Kephalhämatom beschreibt eine Einblutung unter das Periost der Schädelkalotte und ist streng auf die Schädelnähte begrenzt. Bei besonders schneller Austreibungsphase oder durch den Einsatz von Geburtshilfen mit Saugglocke oder Zange.
Frühgeburtlichkeit
Marternaler Diabetes Mellitus
Hydrops fetalis
nicht invasive Atemunterstützung
sauerstoffbeimischung
intratracheale apllikation von tierischem Surfactant
nasenflügeln
tachypnoe
expiratorisches stöhnen "knorksen"
der Morbus haemolyticum neonatorium, kurz HDFN, ist eine Komplikation der Schwangerschaft, die bei einer Inkompatibilität der Blutgruppen zwischen Mutter und Kind auftreten kann
Rhesus-Inkompatibilität
AB0-Inkompatibilität
bekannte fetal-mütterliche Hämorrhagie
schwere anämie
kernikterus
Ödem
Ikterus Praecox: tritt direkt am ersten Lebenstag auf
Ikterus gravis: übersteigt die Bilirubinkonzentration 20mg/dl
Ikterus prolongatus: beschreibt den verlängerten Krankheitsverlauf
erhöhte Bilirubinproduktion
verminderte Konjugation
verstärkte Rückresorption im darm
irreversible toxische Schädigung von basalganglien
ikterische hautkolorit
atemnot
Schreitreflex
palmarer Greifreflex
Babinski-Reflex
Saugreflex
Plantarer Greifreflex
Galant-Reflex
- unterstützen die frühzeitige anpassung an die Umwelt
- tragen zur sensorischen und motorischen entwicklung bei und sind essenziell für die Ausbildung komplexerer bewegungsmuster
- sie verschwinden im Laufe der entwicklung durch die Reifung des zentralen nervensystems
- beginnt nach der geburt und geht bis zum ende des 2-3 lebensmonat
- der säugling wird in aufrechter Position gehalten und wenn die Füße die oberfläche berühren geschieht eine schreitreaktion
- beginn nach der geburt und geht bis zum ende des 5-6 lebensmonat
-wird ausgelöst durch eine berührung in der handinnenfläche
- beginn nach der Geburt bis zum ende des 12 lebensmonat
- beim bestreichen der lateralen Fußsohle kommt es zu einer dorsalextension der großzehe und zum beugen und spreizen der kleinzehen
- beginn nach der geburt bis zum 3-4 lebensmonat
- berührung der lippen
- beginn nach der geburt bis zum 8-12 lebensmonat
- berührung der Fußinnenfläche
- beginn nach der geburt und geht bis zum ende des 2-6 lebensmonat
- paravertebraler reiz der haut führt zu einer konkaven bewegung der Wirbelsäule richtung des stimulus
Mumps ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit, die durch das mumpsvirus verursacht wird.
mumpsviren werden nur von Mensch zu Mensch übertragen. Beim husten, niesen oder sprechen können sich die Erreger in kleinen Speicheltröpfchen über die Luft verbreiten und eingeatmet werden
- erste Krankheitszeichen treten in der Regel 16 bis 18 Tage nach ansteckung
- mattigkeit, Appetitlosigkeit, kopf- und Gliederschmerzen sowie fieber
- typisches zeichen ist eine schmerzhafte, entzündliche Schwellung der Ohrspeicheldrüse
Scharlach gehört zu den häufigsten bakteriellen Infektionskrankheiten bei Kindern. Die Scharlach Bakterien zählen zu den Gruppe-A-Streptokokken, die weltweit vorkommen und meist eine Halsentzündung, Fieber und Hautausschlag verursachen
von mensch zu mensch, meist. befinden sich die Bakterien im rachenraum. beim sprechen, husten oder niesen gelangen die erreger über feinste Speichel-tröpfchen in die luft und setzen sich beim EInatmen an der Schleimhaut von kontaktpersonen fest
- zu beginn meist kopf- und halsschmerzen, schluckbeschwerden, schüttelfrost und rasch ansteigendes fieber
- gaumen und rachen sind gerötet, die Mandeln entzündet und unter Umständen weiß belegt
- nach 1-2 tagen ein nicht juckender ausschlag auf dem ganzen körper
- nach dem ausschlag schält sich die haut blass
Poliomyelitis ist eine leicht übertragbare Viruserkrankung. Eine Infektion mit Polioviren kann zu dauerhaften Lähmungen und zum tod führen
von mensch zu mensch
Die erreger werden mit dem Stuhl ausgeschieden und durch Kontaktinfektion verbreitet. Eine Übertragung kann erfolgen, wenn Viren über die Hände in den Mund gelangen.
- bei etwa 70 prozent der Infizierten verläuf die Infektion ohne Krankheitszeichen
- bei etwa 4-8 prozent der Infizierten treten 6 bis 9 tage nach der Infektion kurzzeitig Fieber, übelkeit, halsschmerzen, bauchschmerzen, muskel- o. kopfschmerzen auf
- bei spätfolgen können Muskelschwäche und muskelabbau zunehmen oder neu auftreten
- bei etwa 2-4 prozent kommt es zu einer Meningitis ohne Lähmungserscheinungen. Typische Symptome sind Fieber, Nackensteifigkeit, Rückenschmerzen und Muskelkrämpfe
- sehr selten: bei 0,1-1 prozent kommt es neben schweren Rücken-, nacken- und muskelschmerzen zu Lähmungen bzw. schwäche im Armen, beinen oder anderen Muskeln, oft einseitig. Manche lähmungen bleiben dauerhaft
Eine invasive Meningokokken-Infektion ist eine schwere krankheit, die nach anfänglich allgemeinen Krankheitszeichen wie Kopfschmerzen und fieber innerhalb weniger stunden lebensbedrohlich werden kann
- sie besiedeln vorwiegend den nasen-rachen-raum des menschen
- es kann bei engem körperkontakt auf andere übertragen werden z.b. über speichel oder nasensekret.
- etwa jeder 10. mensch trägt sie unbewusst im nasen-rachen-raum mit
meist erst mit unspezifischen grippeähnlichen Symptomen:
- fieber
- kopfschmerzen
- lichtempfindlichkeit
- getrübte bewusstseinslage
- somnolenz
- erbrechen
- krampfanfälle
bei Säuglingen und Kleinkindern sind die symptome einer Meningokokken-erkrankung oft weniger typisch:
- fieber
- erbrechen
- krämpfe
- reizbarkeit
- schläfrigkeit
- die nackensteifigkeit kann fehlen
- masern
- mumps
- röteln
- diphterie
- tetanus
- poliomyelitis
- tetanus
- haemophilus influenza typ b
- hepatitis b
- meningokokken B und C
- pneumokokken
- rotaviren
- windpocken
- HPV
- förderung der motorischen Entwicklung
- verbesserung und unterstützung physiologischer Bewegungsmuster
- optimierung der haltungs- und Bewegungssteuerung
- regulation des muskeltonus
- förderung von gleichgewicht, stabilität und koordination
- verbesserung der körper- und kopfstellreaktionen
Diagnose & Befund:
- es erfolgt eine analyse der Bewegungsfunktion unter berücksichtigung von muskulären, nervalen und gelenkbezogenen Aspekten
Individueller Therapieplan:
- behandlung wird an die individuellen Fähigkeiten, bedürfnisse und ziele des Patienten angepasst -> bezugspersonen werden aktiv miteingezogen
Therapeutische Maßnahmen:
- alters- und kindgerechte bewegungsangebote
- durch fazilitation werden bewegungen erleichtert und verbessert
- spezielle Handling-techniken tragen dazu bei, die Haltungsstabilität zu verbessern, geschmeidige Bewegungsübergänge zu ermöglichen und gleichgewichtsreaktionen zu schulen
Alltagsintegration & Hilfsmitteln:
- therapie orientiert sich am alltag des Patienten und Therapeut berät eltern sowie andere Bezugspersonen
es wird die gesamte skelettmuskulatur in einer bestimmten koordination aktiviert und das zentrale nervensystem wird in all seinen schaltebenen angesprochen. Die Koordinationsmuster kommen in Teilmustern in der noramiotorischen entwicklung vor. es werden zudem die mimische Muskulatur, die augenbewegung, der schluckvorgang, die Blasen-, mastdarm-funktion und die atmung aktiviert.
Ziel ist es die automatische steuerung der Körperlage, die Aufrichtunsmechanismen und die koordinierte muskelaktivitäten anzubahnen.
Reflexkriechen
Reflexumdrehen
- acromion
- rumpfzone
- aponeurose des M. gluteus medius
-Proc. styloideus radii
- proc. lateralis tuber calcanei
- epicondylus medialis femoris
- SIAS
- med. scapularand
- epicondylus medialis humeri
rückenlage
seitenlage
bauchlage
- Aktivierung der zum Abstützen und greifen, aufstehen und gehen notwendigen muskulären Stütz- und aufrichtungsmechanismen sowie schrittbewegungen von armen und beinen
- aktivierung der Atem-, bauch- und beckenbodenmuskulatur sowie der Schließmuskulatur von blase und darm
- schluckbewegungen
- augenbewegungen
- streckung der WS
- beugung der beine in Hüft-, knie- und fußgelenken
- halten der beine in der position gegen die schwerkraft
- vorbereitung der arme auf die nachfolgenden stützfunktion
- augenbewegungen seitwärts
- einsetzen der schluckbewegung
- vertiefung der atmung
- koordinierte, differenzierte aktivierung der bauchmuskulatur
- halten des Kopfes in SL gegen die Schwerkraft
- streckung der WS während des gesamten Umdrehvorganges
- gegenläufige beuge- und streckbewegungen von oben- und untenliegenden armen und beinen mit zunahme der Stützfunktion auf die untenliegende schulter fortlaufend zur hand und auf das untenliegende becken fortlaufend zum bein
Skelettmuskulatur:
- WS funktionell beweglicher
- kopf kann freier bewegr werden
- fehlhaltungen nehmen ab
- hände und füße lassen sich gezielter einsetzen
Gesichts- und Mundbereich:
- saug-, schluck- und kaubewegungen werden erleichtert
- augen bewegen sich unabhängiger
- stimme wird kräftiger
- zugriff auf sprahe wird erleichtert
Atemfunktion:
- brustkorb weitet sich und atmung wird tiefer
Vegetatives Nervensystem:
- haut wird besser durchblutet
- schlaf-wachrhythmus verbessert sich
- regulierendere funktionen von darm und harnblase
Psyche:
- patient wird ausgeglichener
Wahrnehmung:
- gleichgewichtsreaktion bverbessert sich
- orientierung, empfindungen und tastsinn werden besser
- konzentrationsfähigkeit wird flexibler
Kinder unter einem Jahr:
- mindestens 30min
Kinder von einem bis zwei jahren:
- mindestens 180 min
Kinder von 3 bis 4 Jahren:
- mindestens 180 min, davon mindestens 60min moderate bis starke anstrengende aktivität
Das modell verbindet die Komponenten Exercise Deficit Disorder, Physischer Analphabetismus und Pädiatrische Dynapenie. diese werden unterstützt von der inaktiven gemeinschaft, der inaktiven Schule und der inaktiven eltern und Freunde. Die Welt wird allgemein inaktiver, die Kinde werden unbeweglicher und unmotivierter.
- was machst du in deiner freizeit am liebsten?
- treiben deine eltern sport?
- bist du in einem Sportverein?
- was macht ihr in der Familie an einem freien Tag am liebsten?
- was gefällt dir am sporunterricht in der schule?
- was machst du, wenn du dich mit freunden triffst?
Ein Zustand, der durch reduzierte körperliche Aktivität gekennzeichnet ist, die unterhalb der Empfehlungen für positive Gesundheitsauswirkungen liegt.
Ein Zustand, der durch niedrige Muskelkraftwerte und daraus resultierende Funktionseinschränkungen gekennzeichnet ist, die nicht durch neurologische oder Muskelerkrankungen entstanden sind.
EIn Zustand, der durch einen Mangel an Selbstvertrauen, Kompetenz und Motivation gekennzeichnet ist, sich in sinnvollen körperlichen Aktivitäten mit Interesse und Begeisterung zu engagieren.
Kreislauf!
spaß haben und Freunde gewinnen->zugehörigkeitsgefühl entwickeln-> bewegungsfertigkeiten lehren-> fragen stellen und fortschritt messen-> neue spiele und aktivitäten entwickeln-> kreativität und innovation fördern-> individuelle talente entdecken
Sorge für eine sichere Trainingsumgebung
Bleibe in Verbindung
Zeige Begeisterung
Kreativität fördern
Den Lernprozess verstehen
Klare Anleitungen geben
Vielfalt schaffen
Aus Fehlern lernen
Geduld zeigen
Adäquate Erholung
Langfristig denken
Spaß ist ein Schlüsselfaktor
