Utilisateur
- in der Schwangerschaft durchleben frauen physische, psychische und soziale Veränderungen
- wir müssen es wissen um adäquart auf die Therapie eingehen zu können
240 Tage (40 wochen nach der letzten Menstruation)
- östrogen
- progesteron
- oxytozin
Vergrößerung von 7cm auf 30cm, Gewichtszunahme von 50g auf 1kg
starke Hypertrophie und geringe Hyperplasie
abnahme der Wanddicke
Vermehrte Durchblutung
zeigt an wie weit sich die Gebärmutter ausdehnt, was aufschluss über den Schwangerschaftsverlauf und das wachstum des kindes gibt
- scheibenförmiges temporäres fetomaternales Austauschorgan
- am ende der Schwangerschaft ein durchmesser von 15-20cm, höhe 2-4cm, gewicht 500g-650g
- gasaustausch
- nährstoffversorgung
- schutzfunktion
- hormonbildung
- flexible Verbindung zwischen Plazenta und kindlichem Nabel
- besteht aus 2 arterien und 1 vene
- Transport von Sauerstoff- und nährstoffreichem blut vom fetus
- abstransporte von CO2 und Stoffwechselprodukten zur Plazenta
- äußere Haut: chorion, besteht aus mütterlichem Gewebe
- innere Haut: Amnion, besteht aus kindlichem Gewebe
- schutz vor mechanischem Einwirkungen
- ermöglicht bewegungsfreiheit des Fetus
- reguliert Temperatur
- stoßdämpferfunktion
- bewegungsfreiheit
- unterstützt die Lungenreifung
- hilft bei aufrechterhaltung einer konstanten Temperatur
- herabsetzung des muskeltonus
- nachgiebigkeit der bandverbindungen
- instabilere Gelenke
- vermehrte Gewichtszunahme
- Körperschwerpunktverlagerung nach ventral
- kind (3-4kg)
- Plazenta, Fruchtwasser, vergrößerter Uterus (3-4kg)
- größeres Blutvolumen, Fettreserven, Brustgewebe, Wassereinlagerungen (4-6kg)
- zunahme des Atemzugvolumen und der Gesamtventilation
- empfindlicher für CO2, dadurch leichte Steigerung der atemfrequenz und tiefere atemzüge
- leichter Zwerchfellhochstand
- geringfügige Brustkorberweiterung
- Relativ oft Belastungsdyspnoe
- in RL oft Dyspnoe
- erhöhung des Schlagvolumens von 60 auf 70ml
- pulserhöhung von 70 auf 90bpm
- erhöhung des Blutvolumens um 30-40%
- abnahme des Gesamtgefäßwiderstandes im 2 Trimester-> blutdruck sinkt, steigt im 3 Trimester wieder an
- hyperpigmentierung (z.b. an brustwarzen)
- striae gravidum (dehnungsstreifen)
- krampfadern
- ödeme
- spider naevi (sternchenangiome) und Palmarerythem(gerötete Handinnenflächen)
- emotionale reaktion hängt stark davon ab ob geplant oder nicht
- emotional erhöhte sensibilität
- besondere essgelüste
- wechselnde gefühle gegenüber dem partner
- wichtig ist die Unterstützung und das Vertrauen in den eigenen Körper
empfohlen ist alle 4 wochen, ab der 32 SSW alle 2 Wochen und bei überschreiten des ET alle 2 Tage
- regelmäßige Körpergewichtsmessung
- blutdruckkontrolle
- urinuntersuchung
- blutabnahme
- körperliche untersuchungen auf z.b. ödeme
- sonografie
- CTG
- test auf cytomegalie-antikörper
- test auf toxoplasmose-antikörper
- Triplediagnostik
- Amniozentese
- Chorionzottenbiopsie
- Hyperemesis gravidarum (Schwangerschaftsübelkeit)
- Gestationsdiabetes
- Thrombose
- Hypertensive Schwangerschaftserkrankung
- HELLP-syndrom
- Rhesus-Inkompatibilität
Störung des Glukosestoffwechsels, die erstmals während einer Schwangerschaft diagnostiziert wird.
- tiefe beinvenenthrombose
- Thrombophlebitis
Hypertensive Schwangerschaftserkrankung:
Erkrankungen in der Schwangerschaft, bei denen ein erhöhter Blutdruck das gemeinsame Hauptsymptom ist
Praeklampsie
Eklampsie
Praeklampsie: erstmaliges auftreten oder Verschlimmerung von Bluthochdruck zusammen mit einer vermehrten Eiweißausscheidung im Urin nach der 20. SSW
Eklampsie: Bei weiterem bestehen einer Praeklampsie auftreten von Krampfanfällen oder Koma bei Schwangeren
HELLP-syndrom: eine seltene hämorrhagische Erkrankung auf Grund einer erworbenen Thrombozyten-anomalie
durch unterschiedlichen Rhesusfaktor zwischen Rh-negativer mutter und Rh-positivem Kind
- mütterlicher stress
- entwicklungsstörung des Embryos
- zervixinsuffizienz
- Plazentaablösung
- plazentainsuffizienz
- Placenta praevia
- tieferer sitz der Plazenta
- Placenta praevie marginalis
- Placenta praevia parietalis
- placenta praevia totalis
- beckeneingangs-ebene
- beckenmitte-ebene
- beckenausgangs-ebene
kindlicher Kopf tritt tiefer und dreht sich zur Beckenmitte, dann können die Schultern den Beckenring passieren.
-> kindlicher Kopf erreicht den Beckenboden, auslösen des Pressdrand, Unterstützung durch Bauchpresse.
1. Eröffnungsphase: von der ersten Zervixwirksamen wehe bis zur vollständigen Öffnung des Muttermundes. Faustregel: erstgebärende 1h/cm muttermundsöffnung = 10 stunden
2. Austreibungsphase: vollständinge eröffnung des Muttermundes bis zur Geburt des Kindes. Ca. 20min bis 2h
3. Nachgeburtsphase: von der geburt des Kindes bis zur Geburt der plazenta. max. 20-30min
oxytozin
1. Schwangerschaftswehen: übungswehen, ab der 20. SSW, es gelten 3Wehen/h als normal wenn der Muttermund geschlossen bleibt
2. geburtswehen: führen zu einer Auflockerung und Erweiterung des Muttermundes, zwischen 5-20Wehen/h
3. Nachwehen: bewirken das zusammen ziehen der Gebärmutter im Wochenbett
- mütterliche Hypertonie
- kompression der V. cava inferior
- verminderte Uterusdurchblutung
- Sauerstoffmangel für Mutter und Kind
- Verengung des Geburtskanals
- geburt des Kindes gegen die Schwerkraft
Kniestand
hocke
Knie-Ellenbogen-Lage
angelehnter Sitz
aufgestützter, freier, angelehnter oder hängender Stand
Hilfsmittel:
- pezziball
- sprossenwand
- gebärstuhl oder -hocker
- geburtskanal erweitert sich
- beweglichkeit des beckens ist optimal
- bauchpresse wirkt bei minimaler muskelkraft
- eröffnungszeit und gesamte Geburtsdauer werden verkürzt
- beckenbodenmuskulatur wird besser gedehnt und entspannt
- tiefertreten des kindlichen kopfes wird erleichtert
Als Wochenbett bezeichnet man die Zeit der Rückbildung des weiblichen Körpers nach einer Geburt. Beginnt mit der Geburt der Placenta und endet nach 6-8 Wochen.
Frühwochenbett: 1-10 Tag
Spätwochenbett: 11 Tag bis ende der 6-8 Wochen
Das Frühwochenbett ist die erste, etwa zehn Tage dauernde Phase nach der Geburt, in der sich der Körper der MUtter von SChwangerschaft und Geburt erholt und besonders intensive Rückbildungs- und Heilungsprozesse ablaufem.
- Rückbildung der Gebärmutter
- Wochenfluss(Wundheilung)
- abnahme des Blutvolumens
- Milcheinschuss
- heilung von Geburtsverletzungen
- hormonumstellung
1. Thromboseprophylaxe: aktivierung der Muskelpumpe
2. Atemtherapie: wahrnehmung der Atmung
3. Normalisierung von Kreislauf, stoffwechsel und venösen Rückstrom: frühzeitige Mobilisation
4. Haltungs- und Funktionsschulung: hebe- und tragetechniken
Das Spätwochenbett umfasst den zeitraum vom 11 Tag bis etwa zur achten Woche nach der Geburt und ist geprägt von fortschreitender Rückbildung, hormoneller Umstellung und dem Einfinden in den Familienalltag.
- Weiterführung der körperlichen Veränderungen
- phase der Rückbildung
- Eingewöhnung der Familie in den Alltag
- ADLs wie hebe- und tragetechniken
- haltungsschulung
- muskelkräftigung: BB, BM, Rücken,...
1.Grad: kurzer Riss in der Scheidenschleimhaut, oberflächlicher Riss des Damms bis höchstens zur Mitte
2.Grad: Riss bis zum M. sphincter ani externus
3.Grad: zusätzlich Durchtrennung des M. sphincter ani externus
4.Grad: Grad 3 inklusive Verletzung des rectums
Intensive Einzelbehandlung:
1-5 Tag: bettruhe bis auf Toilette und Körperpflege, Aufstehen über SL, schmalspurig gehen, vorsicht bei Lagewechsel
6-7 Tag: nach dem fäden ziehen intensive Einzelbehandlung, Schwerpunkt BB, Atemtherapie, Narbenpflege
Schnitterweiterung des Geburtskanals, um einen Dammriss zu vermeiden.
Mediane Episiotomie: schnitt richtung after bis ca. 2c davor
laterale Episiotomie: schnitt richtung Tuber ischiadicum mit Querdurchtrennung des M. bulbospongiosus
mediolaterale Episiotomie: mischform, häufig
oft bei Sectios, da der Geburtskanal nicht gedehnt ist und die Narbe die Kontraktion des Uterus stört.
- Fieber bis 40grad
- wenig lochialfluss, übelriechend
- zu hoher fundusstand
- aufstehen
- viel laufen
- intensives training von BB und BM
- therapeutische BL
- Atemtherapie
Brustdrüsenentzündung, bei ca 2% der wöchnerinnen
Dammriss und Episiotomie
- gefahr für die mutter
- gefahr für das Kind (z.b. schlechte Herztöne)
- drohende oder erfolgte Uterusruptur
- lageanomalien wie Steißlage oder Querlage
Thromboseprophylaxe
Atemtherapie
Entstauung der Beine durch aktivierung der Muskelpumpe
BB aktivierung
verhaltens-edukation
zeigen der therapeutischen bl
Narbenbehandlung
Aufstehen über die SL
Ausgangspositionen in denen das Organgewicht auf der Bauchmuskulatur liegt für ca 6 Wochen
