Es liegt Risikoaversion vor.
Die genaue Höhe des erwarteten Spaßnutzens am Job.
Sie ist eine konkave Funktion.
Der Erwartungsnutzen lässt sich interpretieren als durchschnittlicher Nutzen bei sehr häufiger Wiederholung der Entscheidung unter immer wieder gleichen Bedingungen.
Mit Risiko bezeichnet man in der Fachsprache Situationen oder Entscheidungen, die unterschiedliche Folgen haben können.
Da die Nutzenzuwächse bei konstanten Steigerungen der Geldbeträge immer geringer werden, sind „normale“ Nutzenfunktionen konkav. Menschen, die in der Lage sind, Produkte nach Wichtigkeit zu sortieren, haben konkave Nutzenfunktionen und sind also risikoavers.
Vollständige Rationalität ist die Vorstellung eines Menschen als fehlerfreier Supercomputer, der immer die bestmögliche Handlungsmöglichkeit findet und diese auch umsetzt. Es gibt keine Prokrastination, keine Motivationsprobleme, keine Sucht und keine anderen Verhaltensprobleme.
Die sogenannte „Risikoprämie“ RP ist definiert als die Differenz zwischen dem Gelderwartungswert einer Lotterie und dem Sicherheitsäquivalent: RP = E(x) – c.
Ein Mensch ist risikoavers, wenn für jede beliebige Lotterie der Nutzen des Gelderwartungswertes einer Lotterie größer ist als der Erwartungsnutzen der jeweiligen Lotterie. Formal: u(E(x)) > E(u).
Da Versicherungen Prämien nehmen müssen, die höher sind als die durchschnittlichen Schäden, können Versicherungen nur Verträge an Menschen mit positiven Risikoprämien verkaufen, also nur an risikoaverse Menschen.
