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ABU Schlussprüfung Lexikon

Intergaration

Bedeutet die Engliederung von Ausländern in einer neuen Gesellschaft

Migrant

Eine Person die in ein anders Land, andern Ort wandert

Migration

Bedeutet die Wanderung von Menschen von einem Ort zum andern, um sich dort Niederzulassen.

Pull Faktoren

Faktoren die Menschen in gewisse Staaten ziehen um wie zum Beispiel gute Arbeitbedingungen, Bildung oder Sicherheit

Push Faktoren

Faktoren die Menschen aus dem Heimatsland vertreiben, wie Krieg, Verfolgungen Armut usw.

Staatssekretariat für Migration SEM

Exekutive- oder Bundesbehörede, die regelt unter welchen Bedigungen jemannd in die Schweiz einreisen, hier leben und arbeiten darf. Auch entscheidet sie, wer Schutz vor Verfolgung erhält

Asyl

Zufluchtsort, der Schutz einer Person gewährt.

Ausweis C

Ausländer die sich unbefristet in der Schweiz niderlassen dürfen.

Ausweis B

erhalten Ausländer:innen und anerkannte Flüchtlinge mit einer Anstellung.
Dieser Ausweis ist für ein Jahr, für EU-Bürger:innen fünf Jahre gültig

Ausweis F

erhalten vorläufig Aufgenommene, die nicht in ihr Herkunftsland zurückreisen
können, weil das unzumutbar, gefährlich oder unmöglich,

Ausweis N

erhalten Asylsuchende, die sich im Asylverfahren befinden. Der Wohnort
darf nicht frei gewählt werden und arbeiten darf man nach einem dreimonatigen

Arbeitsverbot nur mit einer Bewilligung in gewissen Branchen.

Ausweis S

erhalten Schutzbedürftige aus der Ukraine. Sie sind in einem zugewiesenen
Kanton zu einem temporären Aufenthalt, zur Erwerbstätigkeit und zum

Bezug von Sozialhilfe berechtigt.

Bevölkerung mit Migrationshintergrund

Sind Einwohner eines Staates, die sich selbst oder deren Eltern im Ausland geboren sind.

Einbürgerung

Bedeutet, die Schweizer Staatsbürgerschaft und der damit verbundenen politishce Rechte zu erhalten.
- 10 Jahre Wohnsitz fünf davon gleiche Gemeinde

- C-Ausweis

- Erfolgreiche Intergration

- drei Jahre keine Soziallleistung

- Regelmässiges Einkommen

- keine Straffälligkeiten

Einbürgerungskommissio

Entscheidet in vielen Gemeinden bzw. Kantonen über die Vergabe des Schweizer Bürgerrechts mit. In manchen
Gemeinden wie in Unteriberg gibt sie der Gemeindeversammlung eine Empfehlung

zur Annahme oder Ablehnung eines Einbürgerungsgesuchs ab.

Flüchtling

Ist eine Person, die sich außerhalb ihres Heimatlandes befindet und wegen ihrer Rasse, Religion, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung eine begründete Furcht vor Verfolgung in ihrem Heimatland hat.

Haftpflicht

Ist eine Pflicht, für einen Schaden aufzukommen, den man einer anderen Person widerrechtlich zugefügt hat.

Haftung

Bedeutet, dass eine Person, die jemand anderem absichtlich oder fahrlässig einen Schaden zufügt, für den Schaden aufkommen muss.

Motorfahrzeughaftpflichtversicherung

Ist eine Versicherung, die die finanziellen Folgen der Schäden übernimmt, welche Autofahrende anderen zufügen. Sie ist obligatorisch.

Privathaftpflichtversicherung

Ist eine Versicherung, die die finanziellen Folgen der Schäden übernimmt, welche eine versicherte Person einer anderen Person absichtlich oder fahrlässig zugefügt hat. Der Abschluss dieser Versicherung ist in den meisten Kantonen freiwillig. Sie ist aber empfehlenswert.

Vollkaskoversicherung

Ist eine Versicherung, die den Schaden am eigenen Auto übernimmt. Sie ist freiwillig, bei einem neuen Auto empfehlenswert.

Bundesgesetzt

Konkretisieren die Bundesverfassung. Beispiele sind das Arbeitsgesetz ArG, das Obligationenrecht OR, Strafgesetzbuch StGB,
Strassenverkehrsgesetz SVG oder das Zivilgesetzbuch ZGB.

Bundesverfassung

Ist die Grundlage des schweizerischen Rechtssystems. Alle Bundesgesetze sind ihr untergeordnet und dürfen ihr nicht widersprechen

demokratisch

Ist eine Ideologie. Sie will, dass sich das Volk an Wahlen und Abstimmungen und damit an der politischen Gestaltung eines Staates beteiligt. Merkmal ist die Gewaltenteilung.

Diskriminierung

Bedeutet «Benachteiligung». Niemand darf aufgrund Herkunft, Geschlecht, Religion,Sprache, Lebensform, Weltanschauung, Beeinträchtigung, Alter oder sexueller Orientierung ungleich behandelt werden. BV 8

FDP

Ist eine Partei. Sie setzt sich für Eigenverantwortung und gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft ein

Grüne

Ist eine Partei. Sie setzt sich für einen strengen Umweltschutz und eine Wirtschaft
mit ökologischen Prinzipien ein.

Ideologie

Bedeutet Weltanschauung, politische Grundeinstellung oder Werte, die in einer gesellschaftlichen Schicht oder Gruppe wichtig sind.

konservativ

Ist eine Ideologie. Sie will am Bestehenden, an den traditionellen Werten und Strukturen festgehalten. Sie fordert eine zurückhaltende Migrationspolitik. Auch steht sie für die nationale Unabhängigkeit und die Schweizer Neutralität ein

liberal

Ist eine Ideologie. Sie bedeutet «frei» und steht für möglichst wenige staatliche Einschränkungen für die Gesellschaft und insbesondere die Wirtschaft.

links

Ist eine Ideologie. Sie steht für die soziale Umverteilung zwischen Arm und Reich,für einen Sozialstaat und ein stärkeres Engagement des Staates.

ökologisch

Ist eine Ideologie. Sie steht für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Partei

Ist ein politischer Verein, deren Mitglieder die gleiche oder eine ähnliche Ideologie bzw. politische Grundhaltung haben. Die
Vertreter:innen versuchen, das öffentliche

Leben nach ihren Ideen und Wertvorstellungen zu gestalten. BV 137

Politik

Regelt und gestaltet das Zusammenleben. In der Schweiz entscheiden Schweizer
Bürger:innen durch Wahlen und Abstimmungen, wie das gesellschaftliche Zusammenleben

geregelt wird.

Politische Rechte

Sind Rechte für volljährige, urteilsfähige Schweizer Bürger:innen. Sie umfassen
das Wahl- und Stimmrecht, das Initiativ- und Referendumsrecht. BV 136

rechts

Ist eine Ideologie. Sie steht für Eigenverantwortung. Probleme sollen mehrheitlich privat und nicht staatlich gelöst werden. Der Staat soll für Recht und Ordnung
und eine starke Polizei und Armee sorgen.

Rechtsgleichheit

Bedeutet, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind und bei Gesetzesbrüchen nach gleichem Massstab verurteilt werden. BV 8

Referendum fakultatives

Ist ein politisches Recht. Schweizer Bürger:innen können mit 50‘000 Unterschriften innert 100 Tagen ein vom Parlament beschlossenes Gesetz zur Abstimmungbringen. Zur Annahme des neuen Gesetzes braucht es ein Volksmehr. BV 141

sozial

Ist eine Ideologie. Sie steht für Hilfsbereitschaft und Gemeinnützigkeit, fordert einen starken Sozialstaat und setzt für den sozialen Ausgleich zwischen Arm und Reich ein.

SP

Ist eine Partei. Sie setzt sich für soziale Gerechtigkeit, ausgebaute Sozialversicherungen,Bildungschancen für alle und eine offene solidarische Schweiz ein.

Ständemehr

Kommt zustande, wenn bei einer Abstimmung die Mehrheit der Kantone einer Sachvorlage zustimmt. Es wird bei einer Verfassungsänderung durch eine Volksinitiative
neben dem Volksmehr benötigt

Stimmrecht

Ist ein politisches Recht. Schweizer Bürger:innen dürfen über Sachvorlagen bzw. Bundesgesetze oder Verfassungsartikel abstimmen. BV 136

SVP

Ist eine Partei. Sie setzt sich für eine neutrale und unabhängige Schweiz ein und will daher weder einen EU- noch NATO-Beitritt. Sie steht für die Begrenzung der Einwanderung und die Bekämpfung von Asylmissbrauch.

Volksinitiative

Ist ein politisches Recht. Schweizer Bürger:innen können mit 100‘000 Unterschriften innert 18 Monaten eine Abstimmung über eine Verfassungsänderung erwirken. Zur Annahme braucht es das Volks- und Ständemehr. BV 138, BV 139,
Abs.1 und Abs. 5.

Volksmehr

Kommt zustande, wenn die Mehrheit der Schweizer Bürger:innen einer Sachvorlage an der Urne zustimmt.

Wahlrecht

Ist ein politisches Recht. Schweizer Bürger:innen dürfen alle vier Jahre das Parlament bzw. den National- und Ständerat wählen. BV 136, B

Behörde

Ist ein Amt, das von der Regierung auf Bundes-, Kantons- oder Gemeindeebene den Auftrag hat, eine Aufgabe zu lösen.

Bundesgericht

Vertritt in der Schweiz die richterliche Gewalt, die Judikative, übt die Rechtsprechung aus und überprüft bei Rechtsstreitigkeiten ein Urteil eines (kantonalen) Gerichts.

Bundesrat

Vertritt in der Schweiz die Regierung, die ausführende Gewalt, die Exekutive. Sie hat sieben Mitglieder, die vom National- und Ständerat gewählt werden. Jedes Mitglied steht einem Departement bzw. einer Bundesverwaltung vor. Aufgaben sind, Gesetze auszuführen.

Bundesverwaltung

Umfasst die sieben Departemente. Jedem Departement steht ein Bundesrat vor. Aufgaben sind die Umsetzung der Parlamentsbeschlüsse. So gehört zum Beispiel
die Staats- bzw. Bundesanwaltschaft und das Staatssekretariat für Migration

SEM zum Justiz-und Polizeidepartement von Bundesrat Beat Jans

Bundesverwaltungsgericht

Ist ein Bundesgericht, gehört zur Judikative. Es beurteilt Beschwerden gegen Entscheidungen von Bundes- bzw. Verwaltungsbehörden in Bereichen wie Einbürgerungen,
Steuern, Sozialversicherungen und Strassenverkehr.

Exekutive

Ist die ausführende Gewalt, die Regierung, in der Schweiz der Bundesrat. Diese Gewalt hat die Aufgabe, die Gesetze auszuführen, um- bzw. durchzusetzen

Föderalismus

Ist eine Staatsform. Im Bundesstaat Schweiz teilen sich die Gemeinden, Kantone und der Bund die Aufgaben auf, was eine bestimmte Eigenständigkeit der Kantone und Gemeinden bedeutet. So darf jeder Kanton bzw. jede Gemeinde innerhalb
eines Rahmens über das Einbürgerungsverfahren selber entscheiden.

Gesetzgebung

Ist die Aufgabe des Parlaments. Schweizer:innen können über die vom Nationalund Ständerat erlassenen Gesetze mit einem fakultativen Referendum abstimmen.

Gewaltenteilung

Ist ein zentrales Merkmal einer Demokratie. Die Macht wird zwischen Regierung (Exekutive), Gericht (Judikative) und Parlament (Legislative) aufgeteilt, damit sich die Macht nicht auf eine Person, eine Gruppe konzentriert.

Judikative

Ist die richtende Gewalt, in der Schweiz das Bundesgericht. Die wichtigste Aufgabe der Richter:innen ist das Urteilen über Recht und Unrecht und das Strafen.

Kommission

Setzt sich aus einer begrenzten Anzahl von Parlamentsmitgliedern zusammen. Diese haben die Aufgabe, Geschäfte vorzuberaten und Vorschläge zu Ihrem Themenbereich
auszuarbeiten. BV 153

Legislative

Ist die gesetzgebende Gewalt, das Parlament. Sie erlässt die Gesetze und kontrolliert die Regierung. In der Schweiz ist dies der National- und Ständerat.

Nationalrat

Vertritt in der Schweiz die gesetzgebende Gewalt, die Legislative. Die grosse Kammer des Parlaments setzt sich aus 200 Mitgliedern zusammen. Sie vertreten Für vier Jahre das Volk und werden von ihm gewählt. BV 149

Parlament

Vertritt die gesetzgebende Gewalt, die Legislative. Diese Gewalt hat die Aufgabe, Gesetze zu erlassen und die Regierung sowie die Gerichte zu kontrollieren. In der Schweiz ist es der National- und Ständerat.

Rechtsprechung

Ist die Aufgabe der Gerichte und bedeutet, dass in einem Rechtsstreit ein Urteil bzw. ein Entscheid von Richter:innen gefällt wird.

Regierung

Vertritt die ausführende Gewalt, die Exekutive. Sie hat die Aufgabe, die vom Parlament erlassenen Gesetze umzusetzen. In der Schweiz ist das der Bundesrat

Ständerat

Vertritt in der Schweiz die gesetzgebende Gewalt, die Legislative. Die kleine Kammer des Parlamentes setzt sich aus 46 Mitgliedern zusammen. Sie vertreten für vier Jahre die Kantone. Jeder Kanton darf zwei Mitglieder stellen bzw. ein Mitglied pro Halbkanton. Die Mitglieder werden vom Volk für vier Jahre gewählt. BV 150

Haftpflicht

Ist eine Pflicht, für einen Schaden aufzukommen, den man einer anderen Person widerrechtlich zugefügt hat.

Haftung

Bedeutet, dass eine Person, die jemand anderem absichtlich oder fahrlässig einen Schaden zufügt, für den Schaden aufkommen muss

Motorfahrzeughaftpflichtversicherung

Ist eine Versicherung, die die finanziellen Folgen der Schäden übernimmt, welche Autofahrende anderen zufügen. Sie ist obligatorisch.

Privathaftpflichtversicherung

Ist eine Versicherung, die die finanziellen Folgen der Schäden übernimmt, welche eine versicherte Person einer anderen Person absichtlich oder fahrlässig zugefügt hat. Der Abschluss dieser Versicherung ist in den meisten Kantonen freiwillig. Sie ist aber empfehlenswert

Vollkaskoversicherung

Ist eine Versicherung, die den Schaden am eigenen Auto übernimmt. Sie ist freiwillig, bei einem neuen Auto empfehlenswert.

Arbeitsbestätigung

Gibt auf Verlangen Auskunft über Art (Beruf, Tätigkeiten) und Zeitdauer eines Arbeitsverhältnisses. OR330a (Abs.2)

Arbeitszeugnis

Gibt auf Verlangen Auskunft nicht nur über Art und Dauer, sondern auch über Leistung und Verhalten. OR 330a (Abs.1)

Einzelarbeitsvertrag

Ist der Vertrag zwischen Arbeitnehmer:in und Arbeitgeber:in. Arbeitnehmer:innen verpflichten sich gegen Lohn zur Leistung von Arbeit. Der Vertrag ist formlos,also auch mündlich gültig, OR 320. Es empfiehlt sich, Vereinbarungen schriftlich festzuhalten. Dies sorgt für klare Vereinbarungen und hilft bei Streitigkeiten. OR 319ff

Ferien

Haben Arbeitnehmer:innen bis 20 mindestens fünf, ab 20 mindestens vier Wochen. Abs.1) Arbeitgeber:innen bestimmen den Zeitpunkt der Ferien, nehmen aber Rücksicht auf die Wünsche der Arbeitnehmer:innen. OR 329c (Abs.2)

Haftung

Bedeutet, dass Arbeitnehmer:innen für Schäden aufkommen müssen, die sie ihren Arbeitgeber:innen absichtlich oder fahrlässig verursachen. OR 321e

Kündigung

In einem unbefristeten Arbeitsverhältnis dauert die Kündigungsfrist nach der Probezeit im ersten Dienstjahr einen Monat, ab dem zweiten bis zum Ende des neunten Dienstjahrs zwei Monate und danach drei Mo

Kündigungsfrist

Ist der Zeitraum zwischen Kündigungsmitteilung bis zum Vertragsende

Kündigungstermin

Ist der Zeitpunkt des Vertragsende.

Kündigungfristlos

Ist eine Kündigungsart, per sofort, wenn die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nach Treu und Glauben nicht mehr zugemutet werden kann, zum Beispiel bei Betrug, Diebstahl, Gewalt, Schwarzarbeit, sexueller Belästigung usw. OR337

Kündigung missbräuchlich

Ist eine Kündigungsart, bei welcher Arbeitnehmer:innen ihre Stelle nicht wegen mangelnder Leistung, unakzeptablem Verhalten oder fehlender Arbeit verlieren, sondern wegen persönlicher Eigenschaften, die keinen direkten Zusammenhang mit der Arbeit haben. Beispiele sind die sexuelle Ausrichtung, Religionszugehörigkeit,
Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft oder Partei. OR 336 (Abs1)

aber sie können von ihren Arbeitgeber:innen eine Entschädigung

verlangen. OR 336a (Abs.1) Dafür müssen sie fristgerecht Einsprache erheben

Kündigung zur Unzeit

Ist eine Kündigungsart, die nichtig bzw. ungültig ist, da nach Ablauf der Probezeit die Arbeitgeber:innen in gewissen Situationen das Arbeitsverhältnis während einer bestimmten Zeitdauer nicht kündigen dürfen. OR 336c, siehe Sperrfristen

Obligationenrecht OR

Ist ein Gesetzesbuch, fünfter Teil des ZGBs, Privatrecht. Es regelt Verträge, z.B. die rechtlichen Bestimmungen zum Einzelarbeitsvertrag EAV. OR 319ff.

Sperrfristen

In gewissen Situationen dürfen Arbeitgeber:innen für eine bestimmte Zeit nicht kündigen, Militär oder Zivilschutz, Krankheit und Unfall, schwangerschaft, Hilfsaktionen vom Bund im Ausland

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