planmässige, systematische Massnahmen mit wiederholten überschwelligen Reizen, die gezielt morphologische und funktionelle Anpassungen des Organismus bewirken
Leistungssteigerung durch Verbesserung der Organstruckturen und Funktionsprozesse
Trainingsreize beeinflussen mehrere Organsysteme gleichzeitig. (Muskeln, Knochen, Bänder, neuronale Steuerung, Stoffwechsel und auch Psyche)
Nach einer Belastung sinkt die Leistungsfähigkeit. In der Erholungsphase werden Speicher wieder aufgefüllt und struckturelle Anpassungen vorgenommen, wodurch die Leistungsfähigkeit über das Ausgangniveau hinaus ansteigt (superkompensation)
Belastungsreize führen zur funktionellen und strukturellen Anpassung, wie zum Beispiel Hypertrophie und gesteigerter Proteinsynthese, damit der Körper langfristig belastbarer wird.
bezeichnet die Fähigkeit, über längere Zeit eine Belastung durchzuhalten, trotz Ermüdung weiterzuleisten und sich anschließend rasch zu erholen.
vergrößert das Herz (Sportherz), steigert das Schlagvolumen und senkt die Ruhefrequenz, verbessert die Sauerstoffversorgung und die Leistungsökonomie
senkt den Ruhe-Katecholaminspiegel (Adrenalin, Noradrenalin) und verbessert die Insulinempfindlichkeit, was den Stoffwechsel entlastet und das Diabetesrisiko senken kann.
stärkt das Immunsystem, indem es Entzündungsreaktionen dämpft und die Abwehrleistung verbessert.
Das Blutvolumen steigt, die Fließeigenschaften werden besser, und der Hämoglobingehalt nimmt zu, was die Sauerstofftransportkapazität steigert.
höheres Atemzugvolumen und eine verbesserte Sauerstoffaufnahme, was die Leistungsfähigkeit bei Ausdauerbelastungen steigert.
verbessert vor allem Kapillarisierung, Mitochondriendichte und aerobe Enzyme für eine bessere Sauerstoffverwertung.
beschreibt den Rückgang der Leistungsfähigkeit während oder nach einer Belastung. Sie kann körperlich (Energiereserven erschöpft) oder psychisch (Motivation, Nervensystem) sein.
übergeordnete Handlungsanweisungen für den Trainingsprozess mit einem hohen Grad an Allgemeingültigkeit.
Nur ausreichend starke, überschwellige Reize führen zu Anpassungen
Abwechslung verhindert monotone Reize und Überlastungen, fördert vielseitige Anpassungen.
Die Belastung muss systematisch gesteigert werden, um weitere Fortschritte zu erzielen.
Regelmäßiges Training ohne zu große Pausen sichert den Erhalt der Anpassung.
Trainingszyklen werden geplant, um Belastung und Erholung optimal zu steuern.
Das Training muss die Bewegungsanforderungen der Sportart gezielt berücksichtigen.
Reiz... -, intensität-, dauer-, dichte-, häufigkeit-, Umfang.
* Dauermethode
Gleichmäßige, lange Belastung ohne Pause, fördert Grundlagenausdauer.
* Intervallmethode
Wechsel zwischen Belastung und unvollständigen Pausen, trainiert auch höhere Intensitäten.
* Wiederholungsmethode
Mehrere sehr intensive Belastungen mit vollständigen Pausen, verbessert maximale Ausdauerleistungen.
* Wettkampf-/Kontrollmethode
Training in Wettkampfform oder zur Überprüfung der Leistungsentwicklung.
