Konvex, mit überproportional steigenden Belohnungen.
Anreize werden benötigt, um menschliches Verhalten auf Organisationsziele auszurichten, da individuelle Ziele und Organisationsziele in der Regel auseinanderfallen.
Die Turniertheorie hypothesiert, dass bei größeren Preisgelddifferenzen zwischen den Rängen die beobachtbaren Leistungen höher sein müssten, da es sich mehr lohnt, einen weiteren Rang aufzusteigen.
Anreizkompatibilität bedeutet, dass Belohnungen nur dann erfolgen, wenn das belohnte Verhalten auch tatsächlich dem Organisationsziel dient. Dies ist wichtig, um Fehlverhalten oder Faulheit zu vermeiden und sicherzustellen, dass Anreize die gewünschten Ergebnisse fördern.
Reale Unternehmen sind komplexe technische und soziale Systeme, die zielgerichtet gesteuert werden müssen und komplexe Organisationsprobleme zu lösen haben. Die reine Angebotsfunktion ist zu vereinfacht, um diese Komplexität abzubilden.
Konvexe, steigende Belohnungen mit zunehmendem Rang/Stufe.
Anreizmechanismen sind nicht anreizkompatibel, wenn sie zu Cobra-Effekten führen, weil das belohnte Verhalten nicht dem ursprünglichen Organisationsziel dient, sondern stattdessen unerwünschte oder sogar kontraproduktive Verhaltensreaktionen hervorruft.
Die drei Teilprobleme sind "Wissen", "Können" und "Wollen".
Sie führen zu Fehlverhalten oder Faulheit.
Nein, für die meisten ökonomischen Probleme existieren bestenfalls befriedigende Lösungen. Perfekte Lösungen sind nur in theoretisch konstruierten Situationen bekannt, da die Praxis in der Regel komplexer ist als die in Theorien angenommenen Situationen.
Unerwünschte Verhaltensreaktionen auf gut gemeinte Anreize.
Ein Grund ist, dass je weiter man nach oben kommt, desto besser die Gegner werden und man sich mehr anstrengen muss, um erneut zu gewinnen. Damit sich die höhere Anstrengung lohnt, müssen die Preise steigen. Ein weiterer Grund ist, dass der Optionswert weiterer Beförderungen mit zunehmender Hierarchiestufe sinkt, was durch höhere direkte Gehaltserhöhungen ausgeglichen wird.
Doping (Manipulation der Leistungsfähigkeit), Sabotage (absichtliche Verschlechterung der Konkurrenten) und Risikoeskalation (Eingehen von übermäßig hohen Risiken, um noch gewinnen zu können).
Das zentrale Erkenntnisziel der Betriebswirtschaftslehre ist die Lösung komplexer Organisationsprobleme von Unternehmen. Teildisziplinen wie die Investitionstheorie oder Rechnungslegung behandeln jeweils spezifische Organisationsprobleme im Detail.
