Begründung und Überprüfung theoretischer Überlegungen über die Realität
- mit Hilfe bestimmter Forschungsmethoden (z. B. Inhaltsanalyse, Befragung)
- Im Rahmen bestimmter Untersuchungsanlagen (z. B. Experiment)
Als empirisch wird jene Wissenschaft bezeichnet, die sich auf tatsächliche Erfahrungen stützt (Erfahrungswissenschaft) und dabei systematisch und analytisch bzw. intersubjektiv prüfend vorgeht.
Relative Aussagen statt absolute Aussagen
Probabilistische Aussagen statt deterministische Aussagen (nicht absolut wahr, haben eine Irrtumswahrscheinlichkeit)
Konzentration auf Einzelfälle
Ziel: Verstehen und systematisieren aufgrund eigener Erfahrung
Impressionistischer Ansatz (Belege durch Textstellen)
Aktiver Part des Forschers
frage, wie wir etwas wissen können und welche Erkenntnis als gültig gelten kann
teil der Erkenntnistheorie
Bezieht sich auf die Wissenschaft allgemein
Legt fest, welches Vorgehen und welche Erkenntnisse unter welchen Voraussetzungen als wissenschaftlich anerkannt werden können und welche Aufgabe die Wissenschaft haben soll
Kritischer Rationalismus (Empirisch-analytisch)
Beschreiben, Erklären
Deduktiv-nomologisch
Kritische Theorie (Kritisch-dialektisch)
Kritisieren
Kritisch-analytisch
Falsifikationsprinzip: Aus Theorien werden Hypothesen abgeleitet (Deduktion), die empirisch überprüft, also mit der Realität konfrontiert werden. Wir prüfen, ob sich unsere theoretischen Überlegungen empirisch bestätigen oder ob sie falsifiziert werden
Intersubjektivität: Das dabei eingesetzte methodische Vorgehen müssen andere Forscher untersubjektiv nachvollziehen und kritisch prüfen können
Systematik: Planvolles, einheitliches Vorgehen bei allen Schritten
Annahmen über einen Sachverhalt
Nomologische Hypothesen machen Aussagen über empirische Zusammenhänge zwischen mindestens zwei Merkmalen
Zusammenhangs-, Unterschieds- und Veränderungs-Hypothesen
- Teil der Wissenschaftstheorie, der Regeln dafür bereithält, welche Methoden wissenschaftlich anerkannt sind und wie und warum welche Methoden eingesetzt werden (dürfen)
Vorherrschende „Schule“ (z. B. ptolemäisches Weltbild) in einer Objektwissenschaft
Kann durch neue „Schule“ (z. B. kopernikanisches Weltbild) abgelöst werden (Paradigmenwechsel) oder mit dieser gleichzeitig existieren
Prüfung empirischer Hypothesen
- Einsatz standardisierter Methoden und Auswertungsverfahren
- Quantifizierende Aussagen über möglichst viele Fälle für wenige Merkmale
- Schlussfolgerungen von Stichproben auf Grundgesamtheit (Generalisierung)
- Forscher abseits der Daten
- Exploration und Theoriebildung
- Einsatz nicht-standardisierter Verfahren (Offenheit und Flexibilität)
- Aussagen über möglichst viele Merkmale für eine begrenzte Anzahl an Fällen
- Typisierungen
- Forscher Teil der Daten
